Hallo, Philip Steffan mein Name.

Dies ist der Versuch, die Dinge, die mir so jeden Tag durch den Kopf gehen, in einer Art Tagebuch niederzuschreiben, damit sich alle, die mich kennen, in gleicher Weise informiert fühlen dürfen.

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Freitag, 27.10.2006

Versrpechen kann zweierlei bedeuten [sic]

Ach ja, Mist. Irgendwo im Netz haben sie letztens die blödesten Entschuldigungen für "warum ich solange nicht gebloggt habe" zusammengestellt. Meine ist, dass ich hier neue Software installieren wollte, den Server wechseln und alles und, na ja, man kennt das, und dann passiert eben gar nichts.

Ich überlege gerade, ob es gut ist, sich von FON einen kostenlosen WLAN-Accesspoint schicken zu lassen. FON bezeichnet sich ja mal selbst als größe WLAN-Community der Welt oder will es halt werden, wenn man erwähnt, dass das gar nicht so ist. An sich ist das ja ne feine Idee: Alle hängen offene WLANs an ihre Internetverbindung und dürfen dafür brav kommunistisch bei den anderen Mitstreitern auch ins Internet.

Ich mißtraue den Danaern, äh, dieser Firma trotzdem, auch wenn sie kostenlose Router verschenkt. Oder gerade deshalb. Und sie wird auch von unseren new alien overlords, Google, finanziert. Und sie hat ein mieses Corporate Design, alle deutschen Texte sind irgendwie nicht so super übersetzt und hierzulande ist auch noch Frau Salm von Salm an Salm und um Salm herum darin verwickelt, die Dame, die uns schon Neun Live gab, MTV/Viva kulturell versenkte und sicher viel bessere Anwälte als ich hat, weshalb ich den Satz hier mal beende.

Es hat ein bißchen was von einer wanna-be-Revolution, wo den Putschisten die Waffen von außen zugesteckt werden. In Deutschland hat man sich bei FON das Ziel gesetzt, die unsäglichen, mondbepreisten T-Mobile-Hotspots zahlenmäßig zu übertreffen. Ich mag die Telekom auch nicht, aber muss ich mich von Google/Skype vor den Karren spannen lassen?

Irgendwie gibt's auch Userforen, aber da tummelt sich irgendwie eher der versammelte radebrechende Irrsinn der late-adopters, die alles ganz toll finden.

Andererseits, FON gibt mir nen WLAN-Router, den ich einfach anstelle des bisherigen Geräts aufhänge, der halt dasselbe macht, nur halt ein verschlüsseltes und ein freies Netz aufbaut, was ja keine schlechte Sache ist. Und hier bei mir will eh niemand mitsurfen; laut der Karte der angeschlossenen FON-User (im Firmenlingo "Foneros"; für Leute, die gerne Etiketten haben und halt "etwas" sein müssen, muss ja nicht immer Deutschland oder Papst sein) wäre ich der erste hier im Postleitzahlenbezirk. Hier in Britz ergibt der Digital Divide ja bislang immer noch Epsilon.

Was tun? Irgendwie mag ich das nicht. Das ist doch ne Antwort.

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Dienstag, 26.04.2005

Deutschland guericke!

»Ich hab nichts zu sagen. / Das hat nichts zu sagen.«
Dennoch schreibe ich auf besonderen Wunsch über mein Wochenende. Kein popkultureller Diskurs, nur 1-A-»Liebes-Tagebuch«. Und zwar. mehr lesen

verlink das | 01:50 | 3 Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Mittwoch, 23.03.2005

Liebes Tagebuch! (1)

Interessiert sich jemand für meinen Alltag? Eigentlich egal, ich schreibs einfach mal für mich auf, zum Nachblättern.
Irgendwie ist es nämlich passiert, dass hier schon einen ganzen Monat lang nichts mehr stand - man kann sich doch manchmal recht schnell entwöhnen. Nach meinen Klausuren (Kommunikationswissenschaft hab ich auf jeden Fall bestanden) bin ich nämlich erst mal auf Heimaturlaub nach St. Tönis gegangen. Da Bezahl-Modem-Internet wenig rockt verkneift man sich z.B. ins Weblog zu schreiben und irgendwann sind dann zu viele Sachen passiert, dass man überhaupt anfängt. mehr lesen

verlink das | 15:48 | 4 Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Montag, 10.05.2004

Schneller Bandvorlauf

Die Tage mit Helga und Buck waren toll. Da immerhin die Helga aber so viel schon auf ihrer Homepage darüber schreibt und der Buck außerdem die Fotos dazu bereitstellt, wird man ganz demotiviert, was das eigene Weblog angeht. Okay, das ist eine schamlose Lüge.
Wir waren also beim Joscha Sauer in Cottbus, beim Regen am MoMA und wieder weg, bei trockenem Wetter im MoMA, konsumierten Sushi, Cocktails und Wissen und hatten eine angenehme Woche mit getunnelten und gefunkten Verbindungen von Bucks Laptop über meinen Rechner, durch den Router, entlang magischer Ätherkanäle, bis in den Buckserver in Aachen. Da Buck und Helga eigentlich gar nicht mehr weg wollten, haben sie diese Wünsche per PSI in die Technikwelt projiziert, so dass Helgas Schwedenbus die Scheibe riss und der nicht fahren konnte sowie Bucks Flugzeug einfach eine Stunde früher flog. Schlussendlich sind wir sie aber doch losgeworden.
Was seitdem geschah:
Buck ist weg, kurze Zeit später fährt der Mann die Frau nach Dänemark, wo die Schule wieder mit Lehrangeboten lockt. Man genießt die Vorzüge eines kleinen Zimmers ganz ohne Mitbewohner und beschließt, dass eine kleine Wohnung in Zukunft eigentlich genug fürs Glück sein wird. Am Freitag ist »Prom«, amerikanisch für »Abschlussball«. Ganz kitschig und in schicken Stoffen treten wir an. Am nächsten Tag: Schnell nach Bremen fahren, mit Tobias beim Türken essen gehen und noch einen Weserspaziergang machen, danach schnell nach Großenkneten zur Konfirmation von monds Cousine. Schick essen, familiäre Untiefen, schick schlafen, schick in der Kirche sitzen (Predigt wirklich gut, Kirchenchor schön). Rücksturz nach Berlin und Åbenrå.
Das Sommersemester kommt. Vieles geht einfach da weiter, wo es im Februar aufgehört hat. Trott.
Oonas neue Wohnung streichen. mond kommt übers Wochenende. Eltern kommen für 6 Tage. 210 Minuten Rundfahrt über Spree und Landwehrkanal lohnt sich, neue Einsichten in die Stadt. Mittwoch Mediengruppe Telekommander im Bastard. Donnerstag kommt die Frau schon wieder, durch einen clever ausgenutzen Fehler in der Raum-Zeit-Schul-Matrix sogar für zehn Tage. Dann Auszugsparty mit dem größten Fruchtsalat der Welt bei Oona. Freitag Kisten schleppen und den zweiten Gang im mindestens sieben Meter breiten und 100 Meter langen Lastwagen suchen. Den Muttertag vergessen. Das Buch entdeckt, dass der G. in sieben Wochen geschenkt bekommt. Endlich wieder Montag. Oona nächtigt hier, wir üben an ihr, wie es ist, ein Kind zu bemuttern. Wenn wir sie letzen Sommer schon gekannt hätten, wär sie by now adoptiert.

verlink das | 21:30 | Keine Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Dienstag, 02.03.2004

Rückblick: Semester Eins

Ick studier ja. Und det hab ick zu sagn. mehr lesen

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Dienstag, 01.07.2003

Die Summe der Einzelteile

Warum bedauern so viele Freunde und Bekannte, dass mond und ich uns getrennt haben?
Gestern auf einer Abiturfeier eines Freundes war es wieder soweit; auf die Aufklärung folgte ein ehrlich erstaunter und traurig fassungsloser Blick, dann die Frage »Warum?«
Folgende Theorie: Wenn Dritte eine Beziehung haben und glücklich sind, dann hebt das die eigene Hoffnung, dass einem selbst so etwas auch in Zukunft widerfährt. Wenn sich also gute Freunde trennen, dann merkt man, dass man sich doch nicht auf diese Hoffnung verlassen kann: »Wenn die beiden sich schon trennen, wie schwer wird das erst für mich werden, jemanden zu finden und zu behalten?«
Oder haben die anderen einfach etwas in uns erkannt, dass wir selber nie bemerkt haben?

verlink das | 12:31 | Ein Kommentar | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Dienstag, 17.06.2003

Die letzte Woche.

Die letzte Woche war etwas voll, aber sehr nett. Am Montag bin ich mit Timea und Oliver Richtung Niederrhein gefahren. Da ich auch mal am Steuer saß, konnte ich mir ein Urteil über die Fahreigenschaften eines Renault Twingo machen; für meinen Geschmack eine sehr überempfindliche Servolenkung, zu kurze Pedalwege, bricht außerdem bei starken Bremsungen hinten aus. Na egal. :) mehr lesen

verlink das | 14:24 | Keine Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Donnerstag, 10.04.2003

Radioaktiv

Autoradios einbauen ist prinzipiell einfach. Altes Radio raus, neues Radio rein. Die Stecker sind prinzipiell genormt.
Hahahaha.
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verlink das | 02:12 | Keine Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Freitag, 28.02.2003

Bin daheim... Was...? Ja, verdammt, ich war weg!

Ich bin wieder da und zum Glück nicht, wie man anhand des Fotos vermuten könnte, in der Wüste gestorben. Einen Reisebericht mit Fotos gibt es demnächst, sobald ich diese (arbeitstechnisch verlorene) Woche aufgeholt habe.
Wie so oft wurde das Urlaubsgefühl durch den ungemütlichen Rückflug und die Ankunft in der kühlen Heimat etwas gedämpft. Immerhin habe ich als Erinnerung ein paar Sommersprossen mitgebracht, da sich ganzflächige Bräune bei mir nach wie vor nicht einstellen möchte. Vielleicht liegt es aber auch an den geflochtenen Sonnenschirmen am Strand, durch die die Sonne nur punktuell durchschien und ein ebensolches Muster auf meiner Haut hinterließ. Oder so.
Übrigens, Postkarten gibt es trotz vorheriger Ankündigung an manche lieben Menschen nicht. Erstens dauert die Zustellung drei Wochen, sofern sie überhaupt funktioniert und zweitens war ich zu faul. Fühlt euch bitte nachträglich gegrüßt.

verlink das | 15:13 | Keine Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

Freitag, 21.02.2003

Wüste Zeiten

Die aktuelle Lage: Im Internetcafe in Ägypten sitzend. Es ist warm.
Der Flug: Alles erste Male; das erste Mal soweit weg von daheim, das erste Mal in einem so großen Flugzeug, das erste Mal all inclusive-Urlaub. Zum Glück war die Kopfhöreranlage an Bord defekt, und so blieb mir ein ganz tolles Sat1-TV-Movie erspart.
Ankunft: Sehr schnell fällt auf, dass in arabischen Ländern alles doch sehr anders als in Deutschland funktioniert. Der Koffer ist komischerweise nicht verloren gegangen.
Hotel: Alle Angestellten, überhaupt alle Einheimischen sind sehr freundlich. Ich meine wirklich sehr freundlich. Ich weiss, dass das in dieser Kultur so üblich ist, aber man fragt sich insgeheim doch immer, wie man da jetzt am besten reagiert – ich will ja auch nicht unfreundlich sein, wenn ich versuche, aus einem Gespräch in unter fünf Minuten rauszukommen.
Das Hotel und die Zimmer machen einen sehr rustikalen und gleichzeitig modernen Eindruck – immerhin 5 ägyptische Sterne. Hier wackelt oder quietscht nichts, da irgendwie alles komplett aus Stein und Holz besteht.
Und das Meer. Aaah. Sonne, Wind, Sonnencreme, Sand. Urlaub. Cocktails mit No-Name-Zutaten umsonst (schmecken auch leicht merkwürdig). Aber was will man machen, die Moslems in den Spiritousenfirmen dürfen das Zeug ja nicht einer Qualitätskontrolle unterziehen, bevor sie es verkaufen.
Am Dienstag werden Puti und ich mit sog. Quad-Bikes durch die Wüste fahren. Das wird lustig. Hoffe ich. Und sandig. Befürchte ich.
Bald mehr von diesem Kulturschauplatz.

verlink das | 16:43 | 621 Kommentare | mehr 'lange gedanken' | artikel versenden

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Ich benutze Netscape 4, warum sieht das hier so komisch aus? *