Archive for November, 2006

Dürfen wir Ihnen vorstellen?

Wednesday, November 29th, 2006

Heute um 21 Uhr läuft im Campusradio Berlin die zweite Ausgabe von „Dürfen wir Ihnen vorstellen?“ mit Phillip alias Herr Wombat und mir. Das Thema ist die Netlag-Partyreihe, die in Berlin von den Netlabels Pentagonik und Pulsar ins Leben gerufen wurde. Wer jetzt nicht unbedingt minimale elektronische Musik mag, will vielleicht nicht unbedingt zuhören.

Wiederholung ist Montag um 20 Uhr.

Der cremefarbene Bunker

Wednesday, November 29th, 2006

Seit heute haben wir jetzt endlich auch einen Proberaum, von dem ich vermutlich am meisten profitiere, weil er nur fünf Minuten von hier entfernt liegt. Und man kann laut sein, denn die Räume sind in einem ehemaligen Luftschutzbunker mit zwei Metern Stahlbeton als Decke. Unter der Erde.
Die Vermieter haben irgendwie versucht, alles besonders nett aussehen zu lassen; wieder einmal merkt man, dass „gut gemeint“ das Gegenteil von gut ist, denn die Tapeten, Bilder und Lampen an den Wänden (und nicht zu vergessen der großzügig drapierte Plastikefeu hier und da) sehen halt eher nach kitschigem Eiscafé aus. Aber das läßt sich ja ignorieren. Hoffentlich.

proberaum.jpg

Fabian und Phillip bewundern das Design.

Begegnungen mit Menschen um die 30.

Saturday, November 25th, 2006

Gestern abend auf dem Weg zu einem Konzert von Mittekill im Schokoladen Benjamin Quabeck im U8-Ersatzverkehr-Bus getroffen. Vielleicht gibt’s im nächsten Jahr mal wieder einen Film von ihm, meinte er. Schön. Außerdem empfahl er mir, den Film Winterreise, den er coproduziert hat, jetzt im Kino anzusehen.

Dann Mittekill. Etwas müde, irgendwie, das erste Konzert nach einem uninspirierten Sommer, in dem doch kein Album entstanden ist. Jetzt wieder ohne Drummer; nochmal Neustart. Aber schön, sie wiederzusehen. Und für mich ist es immer wieder komisch, Menschen zu treffen, die etwas, das sie vorhatten, nicht geschafft haben. Dann wundere ich mich, vor allem wenn man zu anderen aufschaut, weil sie vielleicht einem „Etwas“ näher zu sein scheinen, das man selber als Möglichkeit erachtet, und das einem vielleicht auch als Alibi reicht: Eben andere zu kennen, die das machen, um das man sich selber dann nicht kümmern muss.

Das war schon ein schöner menschlicher Abend.

Alles neu macht der November

Thursday, November 23rd, 2006

Na ja. Das hat jetzt 5 Minuten gedauert: Neueste Version von Wordpress herunterladen, auf den Server schieben, Datenbankzugang einrichten.

Ab jetzt wird hier gebloggt. Meine alten Sachen liegen unverändert unter www.schattenraum.de/v3. Wer sich dummerweise das Lesezeichen auf diese Adresse gemacht hat, muss das jetzt ändern. Dafür bleiben alle Links so, wie sie waren.

Kein Vergleich

Tuesday, November 21st, 2006

Ein guter Grund, um das aktuelle Infoheftchen der Berliner Verkehrsbetriebe mitten im Artikel wieder wegzulegen, war ein Artikel über Taschendiebe und darin die Aussage eines Polizisten, dass Aufklärung und Verhinderung von Diebstählen keine leichte Aufgabe sei, nein, es sei wie »Räuber und Gendarm«. Eben.

Ich im Radio

Tuesday, November 21st, 2006

Ab morgen abend gibt es jeden Mittwoch um 21 Uhr mit mir und Phillip die wiederauferstandene Radiosendung „Dürfen wir Ihnen vorstellen?“ im Campusradio Berlin, siehe hier. Wiederholung jeden Montag um 20 Uhr.
Die Sendung dauert eine Stunde und wir stellen uns im wöchentlichen Wechsel einen Künstler, ein Label oder etwas anderes vor und sprechen darüber. Diese Woche war ich dran und habe Phillip das Hamburger Label Audiolith und die Musik einiger Künstler, die dort veröffentlichen, vorgestellt. Es gibt sogar Interviews, man könnte fast sagen, es ist ein wenig Journalismus im Spiel.
Zuhören geht von überall her über den mp3- oder ogg-Stream auf der Radiowebsite.

Ach ja, Kommentare sind wegen Spamflut und nicht-Reparierbarkeit dieser alten Blog-Software gesperrt. Sobald ich kann, kommt das hier alles auf ein neues Fahrwerk und dann geht auch wieder alles.

Alchimie für zuhause

Friday, November 10th, 2006

Ich dachte, gerade sei die Mikrowelle in Rauch aufgegangen. Sieht aber so aus, als ob es doch nur der Inhalt war. Schokoladenkuvertüre in Glasschale. Die fatale Fehleinschätzung war wohl, nach den ersten 90 Sekunden, als die Schokolade nur leicht angeschmolzen schien, das ganze nochmal so lange anzumachen.
Ich vermute mal, dass die Schokolade dann doch mangels genügend durch die Mikrowelle erregbarem Wasseranteil sehr schnell sehr heiß wurde, was wiederum der Schale zuviel gewesen sein dürfte (jedenfalls der Temperaturunterschied von der Mitte zum Rand der Schale).
In der Mitte des ganzen explodierten Schlamassels aus ansonstem normal aussehendem Glas und unschuldiger flüssiger Schokolade lag jedenfalls ein schwarzes, poröses Ding, dass wie ein Stück Kohle aussieht. Da es vorher nicht da war, muss es wohl aus dem Inhalt entstanden sein… Hm.