Gestern abend auf dem Weg zu einem Konzert von Mittekill im Schokoladen Benjamin Quabeck im U8-Ersatzverkehr-Bus getroffen. Vielleicht gibt’s im nächsten Jahr mal wieder einen Film von ihm, meinte er. Schön. Außerdem empfahl er mir, den Film Winterreise, den er coproduziert hat, jetzt im Kino anzusehen.
Dann Mittekill. Etwas müde, irgendwie, das erste Konzert nach einem uninspirierten Sommer, in dem doch kein Album entstanden ist. Jetzt wieder ohne Drummer; nochmal Neustart. Aber schön, sie wiederzusehen. Und für mich ist es immer wieder komisch, Menschen zu treffen, die etwas, das sie vorhatten, nicht geschafft haben. Dann wundere ich mich, vor allem wenn man zu anderen aufschaut, weil sie vielleicht einem „Etwas“ näher zu sein scheinen, das man selber als Möglichkeit erachtet, und das einem vielleicht auch als Alibi reicht: Eben andere zu kennen, die das machen, um das man sich selber dann nicht kümmern muss.
Das war schon ein schöner menschlicher Abend.