Archive for December, 2006

Auflegen an Silvester

Wednesday, December 27th, 2006

Wombat und Schönberger legen auf der Silvesterparty im „Klup der einsamen Herzen“ in der Schreinerstraße 5 ihre bewährte und gleichzeitig immer andere Elektro-Mischung auf. Einladungen gibt’s auf Anfrage, Eintritt ist 5 Euro.

Willkommen, Nebenjob

Thursday, December 21st, 2006

Ich habe wohl ab Mitte Januar einen Nebenjob. Also, eine formelle Zusage gab es nicht, aber wenn schon E-Mails mit der Begrüßung „Liebe Kollegen“ eintreffen, dann ist ja alles gut.

Da ich auch nicht zur Geheimhaltung verpflichtet wurde, darf ich vermutlich auch sagen, dass die Welt Online bald zu allen ihren Artikeln Kommentare erlauben wird sowie eine neue Online-Plattform mit diversen Modulen wie Foren, „Leser fragen – Experten antworten“ und dergleichen starten wird, natürlich auch alles kommentierbar und ein Hauch von Web 2.0. Zusammen mit ca. 10 Kolleginnen und Kollegen werde ich da ein bißchen den Aufpasser und Motivator spielen.

Die „Welt“ ist sicher weder die coolste noch eleganteste Tageszeitung, aber man läßt sich auf dieses Online-Experiment ein und läßt das den Verlag auch einiges kosten, ist also ernsthaft an der Einbindung der Leser interessiert.

Natürlich erscheint die „Welt“ beim Axel-Springer-Verlag, wie auch diverse bekannte menschenverachtende Publikationen. Das gefällt mir nicht und ich werde auch darauf achten, ob das dort im Hause eine entscheidende Rolle spielt.

Update: Freundlich zur Vorsicht ratende E-Mails treffen ein. Darf ich sowas schreiben? Ich finde schon. Nutzt die Kommentarfunktion!

Dürfen wir Ihnen vorstellen? Weihnachtssondersendung

Wednesday, December 20th, 2006

Heute um 21 Uhr sowie an Heilig Abend und am 1. Weihnachtstag je um 20 Uhr: Die Weihnachtssondersendung von Dürfen wir Ihnen vorstellen…? Die Dauer und Moderatorenanzahl wurde proportional auf 90 Minuten und „drei“ gesteigert. Weihnachtslieder, Plätzchenessen und der große Glühweintest „Aldi Nord“ gegen „Kaufland“. Hier gleich mal wieder der Link zum mp3-Stream.

Thomann will viel und kann nicht

Wednesday, December 20th, 2006

Ich habe rechtzeitig vor Weihnachten eine Bestellung beim Musikinstrumente- und -zubehörversand Thomann aufgegeben, darin auch diverse Geschenke von Dritten an Vierte, also war die Hoffnung schon, dass das Paket rechtzeitig ankommt. Nachdem die Bestellung seit einer Woche als „wird demnächst verschickt“ markiert ist (alle Artikel sind auf Lager), habe ich bei Thomann per Mail nachgefragt. Dort ist man wohl im Streß. Klar, Weihnachtszeit ist immer hart für den Handel. Also habe ich um Aufteilung der Bestellung an ihre Bestimmungsorte, direkt zu den Beschenkten hin, gebeten. Nach großzügiger Reaktionszeit kam eben folgende Antwort:

Guten Tag
Ein Auftrag kann leider nicht an verschiedene Anschriften gesendet werden.

Ja, Spitze. Leider musste ich dem ohnehin überlasteten Kundendienst folgende, minutenverzehrende Antwort übermitteln:

Lieber Frank (oder Christian),

aber selbstverständlich kann ein Auftrag an verschiedene Anschriften gesendet werden. Das kann ich ja als normaler Privatmensch, warum sollten Sie es nicht können? Leider nennen Sie nicht den vermeintlichen Grund, an dem dies scheitern könnte.

Ist es softwaretechnisch begründet, dann bitte ich Sie, meine Bestellung zu stornieren und manuell drei „neue“ Bestellungen zu erzeugen und jeder Bestellung eine andere Lieferadresse zuzuteilen.

Hat es etwas mit bürokratischen Hindernissen zu tun, bitte ich Sie zu bedenken, dass Regelungen aller Art schon irgendwie zur Förderung des Geschäfts beitragen sollten. Sollte also schon die Aufteilung einer Bestellung im Hause Thomann unmöglich sein, handeln Sie sicher nicht im besten Interesse Ihrer Kunden, und damit, schlussendlich, Ihrer eigenen Firma.

Ich schätze die Firma Thomann sehr; Sie sind zuverlässig, betreiben gute Kundenkommunikation und sind auch noch günstig. Daher kann ich umso weniger verstehen:

1) Warum Sie nicht auf Ihrer Internetseite mitteilen, bis wann Weihnachtsbestellungen eingegangen sein müssen. Jeder andere Versandhandel im Netz macht das so. Wenn Sie nicht genug Kapazitäten für die Bearbeitung haben, schreiben Sie das doch im Voraus oder zumindest rechtzeitig. Transparenz ist mir hier wesentlich wichtiger als das Ärgernis über verspätete Geschenke. Thomann war einer der ersten deutschen Versender im Internet, das müssten Sie doch langsam alles gelernt haben.

2) Warum Sie mir so eine nutzlose E-Mail wie die vorliegende hinklatschen. Klar, Sie haben keine Zeit und 1000 andere Kunden warten auf Antwort (siehe Punkt 1. Warum haben Sie eigentlich kein Unternehmensblog?). Aber was soll ich mit dem Wissen anfangen, dass eine Aufteilung nicht möglich ist? Was für eine Antwort kann man denn darauf antworten, außer vielleicht „Aha.“? Da fehlt der sehr, sehr wichtige zweite Satz, nämlich der, was jetzt als nächstes zu tun sei, entweder von mir oder von Ihnen.

Außerdem, entschuldigen Sie bitte, aber es ist ja nicht so, dass Weihnachten so eine große Überraschung ist. Klar hat der (Versand-)handel da tierisch viel zu tun. Anstelle per Mail zu jammern, dass bei Thomann schon zwei Schichten gearbeitet wird, könnten Sie sich mal fragen, warum Sie nach den – vermutlich identischen – Kapazitätsproblemen im vergangenen Jahr nicht vorgeplant haben. Das kann man vom Marktführer schon erwarten, finde ich.

Mit freundlichen Grüßen und frohe Weihnachten,
Philip Steffan

Das darf man gern arrogant finden, aber es geht hier um Kapitalismus, nicht um Kasperletheater. Geld gegen Dienstleistung und Ware.

(Update: Heute früh hat Thomann verschickt. Nach Berlin. Wo ich morgen nicht mehr bin.)

Laura Palmer, immer noch tot

Tuesday, December 19th, 2006

Mist. Endlich mal was gefunden, das ich mir zu Weihnachten wünschen könnte — aber leider erscheint die DVD-Box der zweiten Staffel von Twin Peaks erst am 4. Januar. Immerhin, ich habe die erste Staffel seit über drei Jahren hier stehen, dann gab es wohl rechtliches Hin und Her und wer wissen wollte, wie es weitergeht, war erst mal dumm dran.

Twin Peaks Season 2.1

filmdienst britz 017: Wild Style & Style Wars

Tuesday, December 12th, 2006

Es gibt wieder Filmabende! Yeah, ich spüre eure Begeisterung. An diesem Donnerstag nämlich (14.12.) beschäftigen wir uns ab 20 Uhr mit Hip Hop und gehen dabei stylemäßig ein Vierteljahrhundert zurück:

Wild Style (USA 1983), 82 Minuten

The movie featured Fab Five Freddy, Lee Quinones, the Rock Steady Crew, The Cold Crush Brothers, Patti Astor, Sandra Fabara and Grandmaster Flash. The Protagonist is the legendary New York graffiti artist „Lee“ George Quinones as „Zoro“. The film has received a large cult following over the years after its initial release.

sowie

Style Wars (USA 1983), 69 Minuten

Style Wars is an early documentary on hip hop culture, made in New York City in the early 1980s. The film has an emphasis on graffiti, although breakdancing and rapping are covered to a lesser extent. Style Wars gives a remarkable view into the graffiti subculture (as well as urban New York City life in the 1980s), documents the embryonic stages of New York City Hip Hop, and shows that its members were a racially and ethnically diverse group of creative young artists.

Und es heißt zwar noch filmdienst britz, aber es gibt eine neue Location im hohen Norden Kreuzbergs, nämlich den „Klup der einsamen Herzen“ in der Schreinerstraße Nr. 5, Friedrichshain. (U5 Samariterstraße, Eingang durch den Wohnhauseingang und dann direkt rechts im Erdgeschoss.)

20 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei, die Getränke sehr billig und ich würde mich freuen, wenn ihr dort auftaucht. Wer danach das Konzert von Saalschutz im West Germany besuchen will, darf mich gern begleiten.

Dürfen wir Ihnen vorstellen? Thema: Lost Space

Tuesday, December 12th, 2006

In der aktuellen Sendung am Mittwochabend (13. Dezember) geht es um Kunst im nicht so öffentlichen Raum: Graffiti in verlassenen Gebäuden. Alles zum Thema und der Link zum Stream auf der Campusradio-Website.

Die Welt der Arbeit

Thursday, December 7th, 2006

Vielleicht hab ich im neuen Jahr einen Job. Mal sehen, Dienstag werden sich die potentiellen Arbeitgeber und der -nehmer betrachten und erst mal schauen, ob ich das kann und ob ich das will.

Nicht, dass ich auch noch Zeit für Arbeit hätte. Aber dann kann ich in der kürzeren Freizeit wenigstens teurere Getränke trinken.

Kalender

Wednesday, December 6th, 2006

Passt ja in die Adventszeit: Da rechts gibt es jetzt auch eine kleine Übersicht, was in nächster Zeit bei mir ansteht. Da es sich jetzt irgendwie so ergeben hat, dass man mich regelmäßig und unregelmäßig in diversen Rollen erleben kann (die Filmabende gehen auch bald wieder los), ist das eine kleine Vorschau, was so kommt. Für Kalendersoftware wie iCal etc. kann man meinen Kalender auch abonnieren.

„Dürfen wir Ihnen vorstellen…?“ mit Jeans Team

Wednesday, December 6th, 2006

Heute abend im Campusradio Berlin: Die dritte Ausgabe von Dürfen wir Ihnen vorstellen…?

Diese Woche bin ich mal wieder der aktive Teil des Moderationsduos und stelle Herrn Wombat die Berliner Band Jeans Team vor, die letzte Woche ihr drittes Album veröffentlicht hat.

Heute (Mittwoch) abend, 21 Uhr. Wiederholung am Montag um 20 Uhr. Und hier nochmal der Direktlink zum mp3-Stream.