So langsam bin ich mal wieder ausgeschlafen. Nach Weihnachten war ich gleich am 27. mit dem ersten ICE nach Berlin gefahren (jetzt billiger dank BahnCard) und dort gleich zum Berliner Congresscentrum, wo der 23. Chaos Communication Congress schon angefangen hatte. Die Aachener Geeks waren schon da und wie immer hatten wir vier Tage mit sehr viel Wissen und sehr wenig Schlaf. Der Congress schafft es jedes Jahr wieder, mich sehr schnell mit Informationen zu überladen und spätestens am zweiten Tag hat man immer schon eine gedankliche Liste von Dingen, die man nochmal nachlesen will oder Vorträge, die man nicht sehen konnte und plant, dann vielleicht mal später die Aufzeichnung anzuschauen.
Nach dem Ende des 23C3 sind die lieben Besucher leider schon gleich am Silvestervormittag abgereist, außerdem ist ja auch Silvester nicht genau der Tag mit mehr Schlaf, so dass ich dann gegen 22 Uhr im „Klup [sic] der einsamen Herzen“ einfach mal in einem der gemütlichen Kinosessel eingeschlafen bin. Bis 0 Uhr war ich dann aber wieder fit und Phillip und ich haben dann gut zwei Stunden lang die Leute zum Tanzen animiert. Das macht mich schon glücklich; Platten auflegen ist zwar keine der besonders wichtigen Künste oder Fertigkeiten, trotzdem einfach eine sehr direkte und zufriedenstellende Art von Feedback, wenn es denn gut läuft: Man macht was und andere Menschen sind zufrieden.
Und jetzt müsste ich noch viel mehr reflektieren; über das vergangene Jahr vielleicht und über die schon erwähnten neuen persönlichen Erkenntnisse des 23C3 und das, was so 2007 alles ansteht, aber ich gehe das jetzt erst mal langsam an. Vor allem muss ich nur noch einmal schlafen, dann ist meine Liebste wieder da. Inzwischen kommen mir zehn Tage schon sehr lange vor.