Archive for June, 2008

So sah es also aus

Wednesday, June 11th, 2008

Ich war eben in unserer neuen Wohnung. Nur eine halbe Stunde, aber immerhin. Die neuen Verantwortlichen bei der Gesellschaft haben den bisherigen Renovierern wohl den Auftrag entzogen und zeigen die Wohnung heute mehreren Handwerkern, die dann sehr zeitnah ein Angebot abgeben sollen, dann geht es los. Auf jeden Fall wird man im Juli fertig, heißt es.

War vielleicht ganz gut, dass ich da war, so konnte ich dann entscheiden, wo die Badewanne stehen soll (von den drei Varianten war eigentlich auch nur eine sinnvoll). Ansonsten war mein Eindruck überwiegend positiv, auch wenn man merkt, dass man hin und wieder die Überlegungen der Verantwortlichen beschleunigen kann, indem man z. B. darauf hinweist, dass die Kaltwasserzuleitung, die da gerade besprochen wird, gar keine ist, sondern der Drucküberlauf der Heizung. Na, mal sehen.

Ansonsten schön, nochmal die Wohnung überhaupt zu sehen (das letzte Mal war schließlich im März!). Jetzt weiß ich auch, in welche Richtung meine Zimmertür öffnet (das hatte ich mir nämlich damals nicht gemerkt). Das klingt erst einmal unwichtig; je nachdem, was an der Wand neben der Tür stehen soll, ist es aber doch nicht ganz egal.

Das Fenster „meines“ Zimmers hat in den alten Scheiben an zwei Stellen so eine Art Blasen, die wie kleine Linsen wirken. Ich hoffe, die tauschen sie nicht aus. Das hat was charmantes und ich kann mir vorstellen, wie Kinder von sowas fasziniert sind und sich den Himmel und die gegenüberliegende Hauswand durch diese kleinen Verzerrungen ansehen. Also, das hab ich jedenfalls eben gemacht.

Briefkästen

Wednesday, June 4th, 2008

Seit gestern haben wir immerhin jeder einen Schlüssel für die Wohnung. Nett auch, dass die zuständige Hauswärtin(?), also, ich meine, die Facility Managerin, dann gleich am Telefon sagte „Ich mach Ihnen dann auch Namensschilder an den Briefkasten und die Klingel.“ Gutes Angebot, hab ich aber schon am Umzugstag selbst gemacht. „Ja, ich hab so eine Beschriftungsmaschine, damit das einheitlich aussieht.“ Gutes Argument, allerdings sehen von den 35 Klingelschildern 33 unterschiedlich aus. Die drei gleich aussehenden sind von außen mit dem Namensaufkleber aus dem Nachsendeauftrags-Briefchen der Post beklebt. So hat sie denn auch eingesehen, dass das nicht nötig ist.

Nur den zweiten Briefkasten, den hat sie uns dann doch beschriftet. Dabei haben wir schon einen, nämlich den, der zur richtigen Wohnung gehört. Und so mußte ich leider das schöne einheitliche Schildchen aus der Beschriftungsmaschine, das einzige seiner Art, wieder entfernen, um dem Briefträger die Verwirrung zu ersparen und um nicht immer in zwei Kästen nachsehen zu müssen.

Ansonsten sind alle redlich bemüht, dass das mit der Wohnung was wird. Jedenfalls, wenn man darüber redet. Passieren tut indes noch nichts.