Was Mieter nie zu denken wagten

Berlin-Neukölln. Um 13:42 Uhr geschah das Unfassbare. Der Malermeister Wilhelm M. (61, Name geändert) griff zu seinem Mobiltelefon und rief den unbescholteten Bürger Philip St. an. Ohne Widerspruch, ja geradezu fordernd wollte M. wissen, wo der Anschluss für den Gasherd zu montieren sei.

Beim kurz darauf folgenden Ortstermin wurde St. nicht nur freundlich empfangen, sondern auch über die zukünftige Lage der neu zu installierenden Steckdosen informiert, auf welche er problemlos noch Einfluss ausüben konnte.

Die Situation eskalierte in der Vereinbarung zwischen M. und St., sich bei zukünftigen Fragen unkompliziert fernmündlich abzusprechen. Bei derart progressiver Vorgehensweise kann eine Fertigstellung besagter Wohnung noch in diesem Monat kaum noch verhindert werden.

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4 Responses to “Was Mieter nie zu denken wagten”

  1. Simon Says:

    Ah, es geht voran. Ich drück euch die Daumen, dass es auch so bleibt. :)

  2. Rieke Says:

    Es geht voran ;)
    Schön wenn Du solchen Boulevardjournalismus an den Tag legst, nächstes Mal kannst Du ja halbentfremdete Personenfotos hinzufügen *g*

  3. Bodo Says:

    Mir wird ja ganz plümerant, wenn Malermeister jetzt die Gas – und Elektroanschlüsse machen. Bei uns am Niederrhein haben wir da Spezialisten für.

  4. philip Says:

    Das macht der schon nicht selber. Der Chef dieser Handwerkertruppe ist nur mal gleichzeitig auch der Maler und natürlich kommen dann Elektriker und Installateur und machen ihren Teil.

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