Archive for the ‘Pop vs. Kultur’ Category

Heut‘ mal nix.

Tuesday, April 24th, 2007

Ich könnte ja auch mal was Interessantes schreiben, über die neue Wohnung und so und dass es hier im Reuterkiez total dufte ist. Mach ich auch noch. Einstweilen noch etwas Kokolores. Beim Lidl haben sie schon die neu designten Schwip-Schwap-Flaschen. Bei Plus sind noch Reste mit dem alten Logo:

Schwip-Schwap

Die Lidl-Flasche hat aber noch das alte Logo auf dem Verschluss, die Plus-Flasche schon das Neue. Komisch.

Schwip-Schwap

Sonst ist heute nix in Berlin passiert. Aber ich muss endlich mal dem Galinski danken, für das schöne Max-Goldt-Buch, dass mich als Geburtstagsgeschenk schon vor einiger Zeit erreichte und mit dem ich mir gerade die U-Bahn-Fahrten aufheitere. Sehr schön. Danke schön.

re:publica: Neues Deutsches Fernsehen

Friday, April 13th, 2007

mo über seine Mutter als Anwenderin und den Browser auf der Nintendo Wii: „Man kann gemütlich auf der Couch sitzen und Youtube-Videos gucken. Das war’s dann für’s ZDF.“

re:publica: Haar Haar

Thursday, April 12th, 2007

Ich möchte in einer Welt leben, in der Sascha Lobo irgendwo erscheinen kann, ohne das seine Frisur thematisiert wird. Hier in der ersten Minute schon zweimal.

re:publica: skydive bondage

Wednesday, April 11th, 2007

Das Schöne an solchen Veranstaltungen ist ja immer, dass man mindestens zehn neue Websites und Services kennenlernt, die alle anderen kennen und die man dann auch selbst ausprobieren muss, um sie dann nach einer Woche mangels Einbindung ins echte Leben wieder zu vergessen (bzw. wahlweise auch Login und/oder Passwort entfallen sind). Bei Felix Petersens Talk über plazes kannten und nutzten laut Umfrage unter den Leuten im Saal sehr viele twitter. Nett und nutzlos.

Aus Felix‘ Panel: Ein spontanes Beispiel für die sprichwörtliche spezielle Interessengruppe eines seltenen Hobbys, die sich dank Internet trotzdem findet: skydive bondage.

re-publica: Bloggermythen

Wednesday, April 11th, 2007

Jan Schmidt will Blogmythen entlarven. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung sind Blogger nicht männlich, unrasiert und übergewichtig. Somit ist ix nicht der Standardblogger. Wieder was gelernt.

re-publica: Hermes

Wednesday, April 11th, 2007

Der aus Funk und Fernsehen bekannte Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel, ist auch hier. Aber ohne Anzug, dafür hip mit Kapuzenpulli mit blogger.com-Logo. Mit seiner üblichen Gelfrisur und den sehr goldenen Adidas-Sneakern sieht er irgendwie aus wie der Götterbote Hermes. Nur ein bisschen pummeliger.

re-publica: Anfang

Wednesday, April 11th, 2007

Ich bin ab heute drei Tage auf der sogenannten Blogger-Konferenz re:publica hier in Berlin. Die nützlichen Infos dazu kann man vermutlich hundertfach an anderen Stellen im Netz nachlesen: Es sind fast soviele Laptops wie Besucher anwesend und vermutlich ist der Satz, der gerade auf dem Podium gefallen ist, jetzt schon anderswo im Netz kommentiert.

Kunst & Kommuniktion mit Gauner, Beatpoeten und Miyagi

Saturday, February 3rd, 2007

Am heutigen Samstag abend im Klup der einsamen Herzen in Friedrichshain:

Kunst und Kommunikation vol. irgendwas. Die freundliche Partykonzertlesung. In umgekehrter Reihenfolge. Erst mal dürfen der Berliner Poet und Rapper Gauner und die Hannoveraner Elektrolyriker von den Beatpoeten ihre Texte mit und ohne Musik vortragen.

Kurze Umbaupause, dann geht’s weiter mit den Postrockern Miyagi aus Münster. Anschließend tanzen zu (vermutlich) erst mal ein bißchen Indierock, der sich so in Richtung Elektro zersetzen wird mit Wombat & Schönberger (Berlin) und B.U.T.Z.E. (Hannover).

Auf dem erstmalig geöffneten 2nd Floor stellen zwei Berliner Künstler, deren Namen ich gerade leider nicht finden kann, ihre Werke aus.

Eintritt für den Rundumspaß: 3 Euro

Ab 21:30 Uhr (ehrlich früh! Lesung, you know) im Klup der einsamen Herzen in der Schreinerstraße 5 in Friedrichshain (U5 Samariterstraße)

kuk_miyagi_gauner_beatpoete.jpg

filmdienst britz 018: Protestbewegung in Kreuzberg und Friedrichshain

Tuesday, January 30th, 2007

Der nach wie vor im Klup der einsamen Herzen residierende filmdienst britz bringt euch diese Woche zwei Dokumentationen zu linken Protestbewegungen in Berlin. Zunächst geht es in Ein Gespenst geht um um die Kreuzberger Aktivisten der 70er und 80er Jahre, danach springen wir thematisch auf die andere Spreeseite nach Friedrichshain in den 90er Jahren und die Hausbesetzerszene der Mainzer Straße.

Wie es auf dem Flyer so schön heißt: Eintritt frei, Getränke billig. Donnerstag, 1. Februar ab 21 Uhr.

filmdienst britz 018

filmdienst britz 017: Wild Style & Style Wars

Tuesday, December 12th, 2006

Es gibt wieder Filmabende! Yeah, ich spüre eure Begeisterung. An diesem Donnerstag nämlich (14.12.) beschäftigen wir uns ab 20 Uhr mit Hip Hop und gehen dabei stylemäßig ein Vierteljahrhundert zurück:

Wild Style (USA 1983), 82 Minuten

The movie featured Fab Five Freddy, Lee Quinones, the Rock Steady Crew, The Cold Crush Brothers, Patti Astor, Sandra Fabara and Grandmaster Flash. The Protagonist is the legendary New York graffiti artist „Lee“ George Quinones as „Zoro“. The film has received a large cult following over the years after its initial release.

sowie

Style Wars (USA 1983), 69 Minuten

Style Wars is an early documentary on hip hop culture, made in New York City in the early 1980s. The film has an emphasis on graffiti, although breakdancing and rapping are covered to a lesser extent. Style Wars gives a remarkable view into the graffiti subculture (as well as urban New York City life in the 1980s), documents the embryonic stages of New York City Hip Hop, and shows that its members were a racially and ethnically diverse group of creative young artists.

Und es heißt zwar noch filmdienst britz, aber es gibt eine neue Location im hohen Norden Kreuzbergs, nämlich den „Klup der einsamen Herzen“ in der Schreinerstraße Nr. 5, Friedrichshain. (U5 Samariterstraße, Eingang durch den Wohnhauseingang und dann direkt rechts im Erdgeschoss.)

20 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei, die Getränke sehr billig und ich würde mich freuen, wenn ihr dort auftaucht. Wer danach das Konzert von Saalschutz im West Germany besuchen will, darf mich gern begleiten.